<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Lesezirkel Blog &#187; Stern</title>
	<atom:link href="http://www.lesezirkel-koblenz.de/blog/category/stern/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.lesezirkel-koblenz.de/blog</link>
	<description>Just another WordPress site</description>
	<lastBuildDate>Mon, 21 Nov 2011 16:19:46 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Stern</title>
		<link>http://www.lesezirkel-koblenz.de/blog/stern/</link>
		<comments>http://www.lesezirkel-koblenz.de/blog/stern/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 10:06:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stern]]></category>
		<category><![CDATA[stern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lesezirkel-koblenz.de/blog/?p=11</guid>
		<description><![CDATA[Auch der „Stern“ widmet sich ausführlich dem zentralen Thema dieser Tage: Was ist los in Großbritannien? Wie lässt sich der Gewaltausbruch verstehen? Die London-Korrespondentin des „Stern“ Cornelia Fuchs schildert in ihrem Artikel „Es hat sich etwas verändert in London“ (http://www.stern.de/panorama/grossbritanniens-hauptstadt-nach-den-unruhen-es-hat-sich-etwas-veraendert-in-london-1716172.html) sehr einfühlsam ihre neue Wahrnehmung der britischen Hauptstadt. Auch in ihrer eigentlich als sicher geltenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="normal"><strong id="textpreview_title"></strong>Auch der „Stern“ widmet sich ausführlich dem zentralen Thema dieser Tage: Was ist los in Großbritannien? Wie lässt sich der Gewaltausbruch verstehen? Die London-Korrespondentin des „Stern“ Cornelia Fuchs schildert in ihrem Artikel „Es hat sich etwas verändert in London“ (http://www.stern.de/panorama/grossbritanniens-hauptstadt-nach-den-unruhen-es-hat-sich-etwas-veraendert-in-london-1716172.html) sehr einfühlsam ihre neue Wahrnehmung der britischen Hauptstadt. Auch in ihrer eigentlich als sicher geltenden Gegend sei ein kleines Fahrradgeschäft sowie ein Taxi-Unternehmen ausgeraubt worden. Zwar sei ihr Stadtteil Kentish Town von der Gewalt weitgehend verschont geblieben, doch plötzlich umschleicht die Autorin auf jedem Schritt durch die Metropole ein Gefühl der Angst, obwohl momentan keine Gewalt auf den Straßen ausgeübt wird. Für Fuchs ist nunmehr eine neue Kartographie der Stadt London entstanden, die sich als individuelle „Mind Map“ etabliert: Die Stadt besteht nur noch aus sicheren und unsicheren Zonen. Für Fuchs ist die Stadt nicht mehr primär in Bezirke und Straßen, sondern in unterschiedliche Einflussbereiche von Gangs unterteilt. Schon fragt sich die &#8220;Stern&#8221;-Autorin, die sich selbst nicht der Naivität bezichtigen möchte („Ich war nicht naiv“), warum sie vorher die Gewalt ignorierte, als diese sich noch in den bekannten Problemvierteln verortete und als profane Meldung in den Abendnachrichten vernachlässigt werden konnte. Dass die Unruhen nicht nur als bestialische Gewaltexzesse, sondern auch als soziale Proteste gelesen werden müssen, ist für Fuchs nicht von zentraler Bedeutung. In ihrer mit einer gewissen Pedanterie betriebenen Beschreibung des Gefühls der Angst („Meine Post liegt plötzlich im Gang-Gebiet“) ist die tiefe Spaltung der englischen Gesellschaft kein Thema. Einer wichtigen Frage weicht Fuchs aus: Wem gehört die Stadt, wer kann daran partizipieren und wer nicht? Fuchs&#8217; „Stern“-Beitrag veranschaulicht vielmehr die Übertragung der individuellen Angst in die Sphäre der Medien. Statt politischer und sozialer Ursachenforschung, avanciert nun das Gefühl der Angst zum eigentlichen &#8220;politischen&#8221; und geographischen Topos. So entsteht eine zweite, nahezu psychisch-emotionale Spaltung der Gesellschaft, die von unbescholtenen, empfindsamen Bürgern und marodierenden Jugendbanden handelt. Natürlich ist Fuchs beizupflichten, dass es ein ernsthaftes Problem ist, wenn der Staat seine Bürger vor Gewaltexzessen nicht schützen kann. Die Frage ist nur, wie eine Gesellschaft, diejenigen integriert, die qua ihres sozialen Stands nicht dazu gehören und ghettoisiert leben?</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lesezirkel-koblenz.de/blog/stern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

